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(VfB Friedrichshafen Volleyball GmbH) |
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Eine Nachricht aus dem Portal Freestyle Freiburg |
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„Wir steigern uns von Spiel zu Spiel“
Vor dem Heimspiel des VfB Friedrichshafen in der Bundesliga am Mittwoch (25. Januar, 20.00 Uhr) gegen EnBW TV Rottenburg spricht VfB-Mittelblocker Matthew Denmark im Interview über das Häfler Selbstvertrauen, seine zweite Familie, den VfB Friedrichshafen und die Ziele in der Meisterschaft. Nach dem Sieg gegen Kazan am vergangen Mittwoch sieht es so aus, als ob der VfB nun mit Rückenwind spielen kann. Was war der Auslöser? In den letzten Jahren war es so, dass der VfB von Saisonbeginn an immer eindeutig gewonnen hat. Niederlagen in der Bundesliga gab es keine. Jetzt mussten wir in der Hinrunde gleich zwei Niederlagen einstecken. Gegen Haching und Gotha waren wir noch nicht eingespielt, wir haben auch danach nicht immer klar gewonnen. Doch wir haben schnell gemerkt, dass wir härter an uns arbeit müssen und das ist uns in den letzten Wochen sehr gut gelungen. Wir steigern uns von Spiel zu Spiel und können jetzt auch gegen Kazan mithalten und einen Überraschungssieg feiern. Erst Kazan in der Champions League, jetzt Düren und Rottenburg in der Bundesliga. Wie stellt man sich auf die verschiedenen Teams mental ein? Da gibt es gar keine großen Unterschiede. Wenn wir in die ZF Arena kommen, dann immer mit dem Ziel vor Augen, dass wir gewinnen wollen. Sowohl gegen Kazan als auch gegen Rottenburg ist die Ausgangslage die Gleiche, wir haben vor jedem Gegner Respekt. Allerdings ist es schon etwas Besonderes gegen eine Mannschaft wie Kazan zu spielen. Man sieht die Jungs sonst im Fernsehen bei Olympia und dann steht man ihnen auf einmal auf dem Spielfeld gegenüber, da ist ist Anspannung schon etwas höher, als wenn man gegen ein nationales Team spielt. Sie kennen den Rottenburger Trainer Hans Peter Müller-Angstenberger aus dem Hinspiel. Stört es Sie, wenn er am Spielfeldrand seine Show abzieht? Er ist wie ein Clown. Mich stört es nicht, wenn er auf der anderen Seite herumspringt. Uns spornt seine Gehabe nur dazu an noch besser zu spielen und Rottenburg keine Chance zu geben, denn wenn er keinen Grund zum jubeln hat, dann muss er ruhig sein. Unser Ziel sollte es sein, das Beste zu geben und ihn durch unser agieren sprachlos zu machen. Wie bereiten Sie sich auf das Spiel gegen Rottenburg am Mittwochabend vor? Bei uns ist vor allem der Aufschlag wichtig. Wenn dieser platziert und hart kommt, dann bereiten wir Rottenburg damit große Schwierigkeiten. Wir wollen sie so wenig wie möglich ins Spiel kommen lassen und der Partie unseren Stempel aufdrücken. Das ist der Schlüssel zum Sieg, denn das wir gewinnen wollen steht außer Frage. Für Sie ist es jetzt die zweite Saison beim VfB Friedrichshafen. Wie haben Sie sich hier eingelebt? Volleyball ist ein Teil meines Lebens und ich liebe es in der Halle zu stehen. Jedoch zählen für mich auch andere Werte wie gute Freunde und ein Umfeld, in dem ich mich wohlfühle. In Amerika habe ich meine Familie, die ich hier in Deutschland schon manchmal vermisse, aber auch hier habe ich eine Familie gefunden - meine zweite Familie. Zwar geht es an den Spieltagen nur um Sieg oder Niederlage, aber hier zählt auch das ganze drum herum. Das Miteinander mit den Fans nach dem Spiel, wenn ich beim Einkaufen auf offener Straße angesprochen werde und dann natürlich die gesamte Organisation des Vereins. Das gefällt mir sehr gut und deswegen bin ich sehr gerne beim VfB. Sie lernen seit über einem Jahr Deutsch, wie gut klappt es mittlerweile? Es geht vorwärts. Ich habe ein Programm für den Computer, mit dem lerne ich regelmäßig. Ich verstehe mittlerweile sehr viel und kann es auch ganz gut sprechen. Allerdings rede ich sehr langsam, weil die Grammatik sehr schwierig ist. Da fühle ich mich mit Englisch doch noch wohler. Aber ich bin schon im zweiten Level und lerne fleißig weiter. In Hinsicht auf die Deutsche Meisterschaft – wo sehen Sie das Team am Ende der Saison? Ich denke schon, dass wir um die Meisterschaft mitspielen werden. Das war und ist noch immer unser Saisonziel. Ja, wir sind in der Hinrunde an Haching gescheitert und mussten uns auch bei der Revanche geschlagen geben, aber trotzdem haben wir in Topspielen wie gegen Berlin und zuletzt gegen Kazan gezeigt, dass wir es drauf haben und das man uns nicht unterschätzen darf. Wir greifen an und sind bereit für die kommenden Herausforderungen. Zur Person: Matthew Denmark
Seit 2011 trägt Matthew Danmark das Trikot des VfB Friedrichshafen und wurde in dieser Zeit mit dem Klub vom Bodensee ein Mal Deutscher Meister. Der 32-Jährige ist mit 2,03 Meter einer der erfahrenen Spiel auf Seiten des VfB und hat sich hohe Ziele gesetzt: Deutscher Meister und Pokalsieger werden, in der Champions League so weit wie möglich kommen und sich für die Nationalmannschaft empfehlen. Die kommenden Spiele des VfB Friedrichshafen: 29.01.2012 (16.00 Uhr) BL: RWE Volleys Bottrop - VfB Friedrichshafen
01.02.2012 (+/- 1 Tag) CHL: VfB Friedrichshafen – Tours VB (FRA)
04.02.2012 (19.30 Uhr) BL: VfB Friedrichshafen – VC Gotha
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Original-Pressemitteilung
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Artikel
vom 25.01.2012, 10:40 Uhr
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Dettmar Cramer Der Dettmar Cramer hat doch nur den Schwarzen im Senegal beigebracht, wie man Kakteen umdribbelt. - Hier ist der Kollege Merkel schlecht in Geographie: Im Senegal gibt es gar keine Kakteen.
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